Die moderne Medizin hat ihren klaren Schwerpunkt in der Behandlung von akuten Erkrankungen – und das mit großem Erfolg. Die Therapien für chronische Leiden bleiben dagegen defizitär. Bei Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck – um nur drei Beispiele zu nennen – werden die Symptome häufig wirksam behandelt, die Ursachen allerdings meist gar nicht. Dafür gibt es auch einen Grund: Chronische Erkrankungen sind multisystemische und multikausale Störungen im Organismus, deren biochemische, physiologische und molekulare Ursachen einer differenzierten Betrachtung bedürfen. Daran hat es bisher im ausreichenden Maß gefehlt.


Mitochondriale Schädigungen und dauerhafte Dysbalancen

Das Verständnis für diese differenzierte Betrachtung nimmt in der Forschung zu. Dafür gibt es leicht nachvollziehbare Gründe: Viele chronische Krankheiten lassen sich auf unseren Lebensstil zurückführen. Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, Alkohol und Nikotin, Umweltgifte, psychosozialer Stress sind Ursachen, die sich oft im Alltag nicht beseitigen lassen. Sie führen auf zellulärer Ebene zu chronischer (silent) Inammation, oxidativem Stress, Störungen der zellulären Kommunikation, mitochondrialen Schädigungen und dauerhaften Dysbalancen des vegetativen Nervensystems und sind so die verantwortlich für das Versagen der Organfunktionen. Oder anders formuliert: Chronische Erkrankungen sind manifeste und zum Teil irreversible Funktionsstörungen als Folge fortgesetzter Störungen der Regulationsprozesse.


Belebung der Schutzmechanismen des Organismus

Die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie, für die wir stehen, konzentriert sich vor allem auf den mitochondrialen Zellstoffwechsel im Körper. Diese Methode, die seit vielen Jahrzehnten bekannt und erforscht ist, ist unserer Meinung nach oft der beste Weg zur Behandlung und Vorbeugung von chronischen Erkrankungen. Dabei lässt sich das Wirkprinzip einfach beschreiben: Hypoxie induziert evolutionär erworbene, genetisch determinierte Schutzmechanismen des Organismus, die wir therapeutisch nutzen um gestörte Regulationsprozesse wiederherzustellen.


Im Grunde nichts Neues: das Höhentraining

Die therapeutische Anwendung von Hypoxie gehört unter dem Begriff Höhentraining in der Sportmedizin seit Jahrzehnten zur Routine. Der positive Einfluss des Höhenklimas ist seit Jahrhunderten bekannt. Die moderne Forschung wurde vor allem in der früheren Sowjetunion seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts vorangetrieben. Weiter westlich steht die intermittierende Hypoxie als Therapiemethode erst seit gut 20 Jahren im Fokus der Wissenschaft. Aber: Sie entwickelt sich sehr dynamisch. Mehrere hundert themenbezogene Publikationen pro Jahr sind ein Spiegel des wissenschaftlichen Interesses.


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Von Gift und Gesundheit: Individuelle Steuerung und das richtige Maß

Für die Hypoxie gilt: Die Menge des Mangels bestimmt die Zuträglichkeit oder Abträglichkeit. Gleiches muss für das Übermaß an Sauerstoff oder genauer die Hyperoxie gesagt werden. Der in größerer Menge für den Menschen toxische Sauerstoff sorgt für eine vermehrte Produktion freier Sauerstoffradikale, die dafür bekannt sind, dass sie mitochondriale Dysfunktionen und andere Störungen verursachen können.

Individuell auf jede Patientin und jeden Patienten eingestellt, sorgt der präzise gesteuerte Stimulus von Sauerstoffmangel und Sauerstoffüberangebot für das Abstoßen der geschädigten Mitochondrien und zwingt die Zelle damit, neue und unbeschädigte Mitochondrien zu bilden – ganz ohne schädliche Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind sehr gut und belastbar messbar, die Energieeffizienz der Zellen nimmt zu und gleichzeitig erhöht sich der Q10-Spiegel. Parallel hat der strukturierte Wechsel von Hypoxie zur Hyperoxie auch eine epigenetische Wirkung. Weitere Folgen sind beispielsweise ein besserer Eisen- und Glykosestoffwechsel oder die Zunahme der Erythrozytenproduktion und der Kapilarisierung.


Eine Therapie für alle mitochondrialen Dysfunktionen

In Summe ergeben sich aus den genannten molekularen und genetischen Prozessen viele Indikationen für die Anwendung in der Praxis. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, neurodegenerative Störungen, Augenleiden, psychovegetative Krankheiten … also insgesamt für alle mitochondrialen Dysfunktionen. Dazu ist die Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie auch ideal zur Leistungssteigerung allgemein und als Trainingsmethode im Sport einsetzbar.

CELLGYM News

Mitochondriale Fortbildung mit Profil: Europäische Hypoxie-Hyperoxie-Gesellschaft mbH (EHHG)

Lanserhof setzt auf CELLGYM Methode und integriert LS-3-System

Neu im wissenschaftlichen Beirat der CELLGYM Technologies GmbH: Prof. Dr. rer. nat. Brigitte König

Die Europäische Hypoxie-Hyperoxie Gesellschaft mbH wurde im letzten Jahr von der CELLGYM Technologies GmbH zusammen mit Dr. Stephan Bortfeldt und Michael Marx ins Leben gerufen und gegründet. Sie wird als Fachakademie in Zukunft die Aus- und Weiterbildung aller CELLGYM Therapeuten und deren Praxispersonal anbieten und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Auf dem 21.000 Quadratmeter großen Resort Tegernsee wird zukünftig auch eine CELLGYM CellAir LS-3-System Einzug in Europas erste Adresse für innovative Vitalmedizin erhalten. Frau Dr. Benedetto-Reisch und Dr. Jan Stritzke sind überzeugt von der CELLGYM Methode und werden diese gemeinsam mit ihrem Team dem ganzheitlichen Gesundheitskonzept des Lanserhof Tegernsee angliedern.

Die CELLGYM Technologies GmbH ist stolz darauf,Prof. Dr. rer. nat. Brigitte König im wissenschaftlichen Beirat begrüßen zu dürfen.Sie wird in Zukunft im Rahmen einer dauerhaften Projektzusammenarbeit auch die IHHT und deren Auswirkungen auf den Stoffwechselmetabolismus in Ihre Arbeit einbeziehen und objektive Testverfahren leiten.

Mitomolecularia® beheben das Vitalstoffdefizit

Ein moderner Ernährungsstil, qualitativ schlechte oder durch Schwermetalle kontaminierte Lebensmittel, Hormone, Antibiotika, Konservierungsstoffe, aber auch Stress führen zu einem Vitalstoffdefizit. Daraus resultieren stressbedingte Gesundheitsstörungen wie Depressionen, Diabetes, Rückenschmerzen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm- Erkrankungen, Schlafstörungen oder auch ein erhöhtes Krebsrisiko. Cellgym Mitomolecularia® beheben das Vitalstoffdefizit.

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